Radtke VerlagVolkhard Radtke · Bochum
Das Atom

2.2.1. Vom Helium über das Lithium hinaus

2.2.1 Vom Helium über das Lithium hinaus

Wenn man nun weitere Atome bauen möchte, wie es eigentlich nur in Sternen geschieht, muss man einen sehr hohen Druck aufwenden. Im frühen Universum lag eine hohe Temperatur vor und demnach auch ein entsprechend hoher Druck aus Energie reiner Strahlung. Diese reicht zur Bildung der ersten Elemente bis hin zum Helium. Es könnten sich noch gewisse Mengen Lithium gebildet haben. Danach war der Bildungsprozess beendet.

Um nun diese Elemente zu bilden, muss man in gleicher Weise wieder drei Quarks eines Protons auf das gleiche Zentrum und die gleiche Ebene packen. Hat man das getan, bilden die nächsten drei Quarks des Protons einen Radius, in dem das Helium eingeschlossen wird. Darauf presst sich dann im nächsten Schritt das Neutron, und damit hätten wir das Lithium. Damit benötigen Fusionsprozesse in Sternen eine wesentlich höhere Energie und dem entsprechend auch einen höheren Druck. Das erreichen sie nur durch mehr Masse.

Füllt man nun die zweite Schale, beginnt dies wieder mit einer einseitigen Ebene über die Kreuzstellung zur Doppelten Kreuzstellung. Dann hätte man das Beryllium und gelangt dann zum Bor. Was auffällt, und in unserem Bild passt, sind die Energiemengen, die das einzelne Element benötigt. Hat es eine ausgewogene Kreuzstellung, läuft der Motor runder. Das Element benötigt weniger Energie. Das erkennt man an der Massenzahl. Bei ungeraden Ordnungszahlen ist ein höherer Energieverbrauch erforderlich. (401)

In Bezug darauf gibt es noch einen Hinweis, der die angenommene Struktur des Atomkerns unterstützt Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Elemente mit geraden Ordnungszahlen bilden, ist einfach höher, weil die Kreuzstellung ausgewogener ist als die Belegung mit einer Ebene. Daher gibt es im Universum einfach mehr Elemente mit geraden Ordnungszahlen. Ausgenommen ist darin nur der Wasserstoff mit der Ordnungszahl 1.

Originalabbildung von Volkhard Radtke


Grafik 2: Häufigkeit der chemischen Elemente in der Sonne (10.36)