Planeten und Sterne
2.5.11 Rotation und Körperklassen
Wenn Meteoriten in die Gasscheibe eindringt, wirkt eine Kraft direkt auf die Oberfläche. Sie ist die direkte Linie zum Stern. Die Kraft trifft der Körper demnach einmal von der Sternzugewandten Seite. Der Körper selber bewegt sich gleichzeitig schneller als der Gasstrom. Also trifft ihn auch die Kraft von vorne. Schaut man auf die cirkum-stellare Scheibe so setzt die wirkende resultierende Kraft auf die Seite des Körpers an. Damit wird unter diesem Winkel die Rotation beigebracht.
Die Rotation ist einmal unter den Winkeln zu betrachten, wie der Körper in die cirkum-stellaren Scheibe eindringt, und zum anderen hängt es von seiner Größe ab. Bei der Größe ist das Maß der Radius des Körpers. Wenn dieser größer wird, ist der Hebel länger und damit ist die wirkende Kraft größer und die Rotation steigt. Die Gasscheibe selber ist ausschlaggebend, warum Körper unterschiedlicher Dichte, auch eine andere Rotation vorweisen. Da sich Meteoriten aus Eisennickel näher zur Ekliptik bewegen, befinden sie sich in einem dichteren Gas und erfahren eine größere Reibung durch das Gas. Das bedeutet, die von vorne wirkende Kraft ist größer, als bei Gesteinsmeteoriten. Aus diesem Grund ist die Rotation der Eisennickelmeteoriten größer. Je höher die Dichte einer Klasse von Körpern ist, umso höher ist auch ihre Rotation. So kann man erklären, dass die dichtespezifische Rotation der später entstehenden Klassen der Asteroiden. (7.4)
An den Meteoriten kann man die Rotation mehr erkennen. Es ist aber so, dass die Eisennickelmeteoriten Remaglypte vorweisen, die nur durch die Reibung in einem heißen Gas an der Oberfläche zu erklären ist. (15.2)
Diese Oberflächenstruktur ist daher ein indirekter Hinweis für das Wirken dieser großen Kräfte. Wesentlich ist jedoch, dass bei einzelnen Körpern die Rotation so früh einsetzt.