Radtke VerlagVolkhard Radtke · Bochum
Planeten und Sterne

3.2.8 Ap- und Am-Sterne

3.2.8 Ap- und Am-Sterne

Auch die Ap- und die Am-Sterne gehören zu den CP-Sternen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie an der Oberfläche eine große Zahl schwerer Elemente aufweisen. (10.9)

Zudem können sie einen sehr starken Magnetismus haben. Die meisten CP-Sterne kommen bei den A-Sternen vor. Es gibt sie aber auch bei den F- und B-Sternen. Bei den CP-Sternen handelt es sich immer um enge Doppelsterne, wobei es bei den Ap-Sternen nicht ganz klar ist. Meine Idee würde aber besagen, dass sie Doppelsterne sein müssen.

Der Typ von Gasplanet aus dem dieser Stern entsteht, entspricht dem Erdtyp bei den Ap-Sternen. Der Am-Stern entstammt ebenfalls dem Erdtyp. Er tritt nur früher auf. Das genaue Temperaturspektrum liegt bei den Ap-Sternen bei 8000 bis 18000 Kelvin   (41.4) und bei den Am-Sternen bei 7000 bis 10000 Kelvin.   (41.5)

Beim Am-Stern stürzen kleinere Körper und beim Ap-Stern stürzen große Körper, wie ein Mond ab. Da diese Körper alle rotieren und massiv Eisen enthalten erzeugen sie ein so großes Magnetfeld. Die Ap-Sterne treten zu den höheren Temperaturen auf, weil es länger dauert bis sich ein solcher Körper entwickelt.

Die große Häufigkeit bei den A-Sternen ist einfach damit zu erklären, dass die Häufigkeit der Doppelsterne von den F-Sternen zu den A-Sternen steigt. Die Ursache liegt daran, dass Planeten abstürzen und in den Stern fallen, weil der Abstand zwischen den Sternen so klein ist. Die niedrige Rotationsgeschwindigkeit ergibt sich daraus, dass der Zweitstern durch den Planetenkern, den ersten über die synchrone Rotation bremst. Durch den Planetenkern hat er das größere Drehmoment und lässt sich über den Erststern nicht so leicht antreiben.

Das Magnetfeld entsteht, weil die Planeten einen Eisenkern haben, die dieses Magnetfeld auslöst. Wenn eine solche rotierende Kugel mit Eisennickelkern in einen Stern fällt, was in tieferen Schichten metallische Eigenschaften hat, kann das sehr starke Magnetfelder entwickeln.

Das besondere der Magnetismus liegt darin, dass sie an die Oberfläche gebunden sind. Wäre das nicht der Fall könnte man von einem Magnetfeld ausgehen, was über den Kern gesteuert wäre. Es spricht jedoch eher dafür, dass dieses Magnetfeld an diese Oberfläche gebunden ist. Dort, wo sich an besonderen Stellen der Sternoberfläche Silizium sammelt, ist der stärkste Magnetismus. (10.40)

Die allgemeine Häufigkeit schwerer Elemente an der Oberfläche kommt durch den Absturz von mondgroßen Körpern.

Der Entstehungshergang zeigt aber auch, dass der Zweitstern diesen Planetenkern hat, der mit Ursache des Magnetismus ist. Dieser Kern wird über die Gravitation kleiner, rotiert damit schneller und der Magnetismus wird größer.