Die Bedeutung der unterschiedlichen Rotationen von den F-Sternen bis zu den O-Sternen ist wie folgt zu erklären:
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Grafik 39: Rotation ab den F-Sternen (12.8)
Bei den F-Sternen beginnt die Rotation anzusteigen, weil sich der Entstehungsbereich für Planeten und ihre Systeme vom Stern trennt. A-Sterne und F-Sterne haben beide die Rotationsgrenze von ungefähr 300 km/s gemeinsam, weil in ihrer früheren Phase der Entstehungsbereich der Planeten dafür gesorgt hat, dass sie in ihrer Rotation gebremst wurden.
Doppelsterne haben bei diesen Sternen alle eine geringere Rotation, weil der Zweitstern den Erststern bremst. Dadurch gibt es, schwach erkennbar, bei den A-Sternen zwei Maxima. Diese sind aber nicht so klar getrennt, wie bei den O- und B-Sternen. Bei den O- und B-Sternen ist es so, dass ihre Berührungsphase mit dem Entstehungsbereich für Planeten nur äußerst kurz war.
Damit ist der Erststern fast gänzlich ungebremst. Dieser kann damit eine wesentlich höhere Rotation erreichen als die aufgeführten kühleren Sterne. Hier handelt es sich um die Oe- und die Be-Sterne. Die O- und B-Sterne mit geringer Rotation sind Doppelsterne. Hier wird wieder der Erststern durch den Zweitstern gebremst.
Es ist verblüffend, dass die Rotation der Doppelsterne unabhängig von der Temperatur und Masse eines Sterns in der Häufigkeit bei 100 km/s liegt. Das dürfte etwas mit dem steigen Masse des Planetenkerns zu tun haben. Er bietet eine größere Trägheit im Kern und damit lässt sich der Erststern, dessen Masse ebenfalls mit der Temperatur steigt, immer auf eine ähnliche Rotation eichen.
