Radtke VerlagVolkhard Radtke · Bochum
Planeten und Sterne

4.3 Analyse aus Bezugssystemen und Logik

4.3 Analyse aus Bezugssystemen und der Logik

Der wesentliche Bestandteil bei Untersuchungen von Objekten liegt darin sie im Bezugssystem zu betrachten in dem sie sich befinden. In unserem Sonnensystem ist es die cirkum-stellare Scheibe, die das System während der Entstehung beherrscht hat. Diese Scheibe ist sozusagen der Fundort von allen Körpern im System. Aus dieser Beschreibung kann man für ein Objekt bestimmte Erklärungen finden.

Dieser Zusammenhang ist zum Beispiel für die Anthropologie außergewöhnlich wichtig, denn vom Fundort kann man genau herleiten, unter in welcher Zeit und unter welchen Umständen das Objekt entstanden ist. Einfach einen Knochen von einem bestimmten Ort wegzunehmen und ihn einem Anthropologen zu geben, käme einer Katastrophe gleich.

Überträgt man dies auf die Astronomie, so geht es zum Beispiel nicht nur darum festzustellen, dass man unter den Körpern im Asteroidengürtel Objekte findet, die aus Eisennickel bestehen. Man muss sie im Bezug zu anderen Körpern setzen, die sie umgeben. Dazu benötigt man die Bahnparameter, wie Abstand vom Stern, Exzentrizität und Inklination. Das Bezugssystem ist immer die Ekliptik und der Stern selbst. Dazu kommen noch die Eigenschaften des Körpers, wie seine Rotation.

Hier würde man zum Beispiel für Asteroiden der M-Klasse, also Körper aus Eisennickel feststellen, dass sie schneller rotiert als Gesteinskörper, die sich ebenfalls in der Region befinden und dass der Asteroid der M-Klasse gegenüber Gesteinskörpern eine geringere Inklination besitzt.

Betrachtet man nun die Sonne als Bezugssystem, so stellt man fest, dass auch sie zur Ekliptik hin eine höhere Rotation annimmt. Dieses Verhalten wird mit der differenziellen Rotation der Sonne beschrieben. Es existiert demnach ein Zusammenhang zwischen der Rotation der Sonne und der Rotation von Eisenkörper. Dieser Zusammenhang ist nur über die Inklination des Körpers verständlich die er vorweist.

Das Bezugsystem der cirkum-stellaren Scheibe wäre nun die Antwort auf die Frage der Rotation, einmal für den Stern und zum anderen für den Eisenkörper. Rotation erklärt sich einmal aus dem Bezugssystem und einer Logik. Über die Strömung eines Gases kann nun Rotation erklärt werden. Die Basis, um nun verstehen zu können, wie sich Körper entwickeln ist eine richtige Angabe im Bezugssystem um einen Stern.

Es ist nicht damit getan, die Klassen der Asteroiden nach ihrem Abstand zum Stern zu beschreiben, man muss zudem ihre Inklination angeben. Es geht demnach darum eine genaue Klassifikation des Körpers innerhalb seines Systems vorzunehmen. Hier kann man den ersten Fehler sehen, der in der Physik gemacht wird. Sie kommt dieser Sache nicht nach und analysiert nicht in der Richtung.

Der nächste Schritt wäre nun dieser, dass man feststellt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Dichte eines Körpers und seiner Inklination existiert. Das kann man nur machen, wenn man die Daten entsprechend auswertet. Das wird nicht gemacht und ist eine Schwäche im wissenschaftlichen Arbeitsstil. In dieser Arbeit wird beschrieben, wie groß die Bedeutung dieser Angaben ist. Ohne diese Angaben kann das Trennungsverfahren von Eisennickel und Gestein über eine Strömung nicht erklärt werden.

Vor allem kommt man gar nicht auf die Idee, dass die Dichte eines Körpers mit seiner Inklination zusammenhängt. Zum Schluss erkannt man, dass sie bei kleineren Körpern umgekehrt proportional zu diesem Winkel ist.

Hier zeigt sich, dass eine Entschlüsselung nur dann möglich ist, wenn eine klare Strukturanalyse im System vorgenommen wird. Diese ist ungenau. Wenn man das Sonnensystem entschlüsseln will, muss man in diesen Angaben präzise sein.

Die Ursache, warum das Sonnensystem nicht entschlüsselt wurde, liegt nicht daran, dass es so kompliziert ist, sondern es liegt daran, dass man ungenau arbeitet. Das schlimme ist aber etwas ganz anderes. Das zu erkennen ist keine große Leistung. Es bedarf nur eines genaueren Blickes, um zu sagen, da fehlt doch etwas.